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Possenlauf-Sondershausen

An aller erste Stelle wünsche ich Eileen Gröbner einer sehr guten Freundin und Sportkollegin die aller besten Genesungswünsche, welche heute beim Rennen leider schwer stürzte und sich schwere Verletzungen in der Schulter zuzog. Es ist wohl sehr wahrscheinlich das ihre Saison schon vorbei ist, bevor Sie erst begonnen hat, aber Kopf hoch Eileen, wir bekommen dich schon wieder fit und stehen hinter dir, alles wird gut!

Für mich selbst verlief das Rennen so kurz nach dem Trainingslager, überraschend gut und erfuhr erst nach dem Rennen von der Hiobsbotschaft.

Ich erwischte einen guten Start und fuhr im Pulk der führenden Fahrer dem ersten Anstieg entgegen, welcher aber etwas auf sich warten ließ. Bis dato hielt ich noch einmal kurz an und musste meinen Luftdruck im Reifen noch einmal korrigieren und setzte dann die Fahrt auf der technisch einfachen aber doch schlammigen Strecke wieder fort und konnte bis zum Anstieg wieder bis zur Spitze vorfahren. Dann ging das Gehetzte erst richtig los. Sven Baumann (Team BMC Avtionline), Michael Schuchardt, Christian Kreuchler (beide Texpa Simplon) und ein paar weiter zogen ordentlich am Horn. Ich reihte mich in dessen Reihe mit ein und versuchte meinen Rhythmus zu fahren. Zwar entwischte mir die Spitze ein paar Meter doch auf den folgendem Flachstück war ich schnell wieder dran. Kurz darauf waren wir nur noch zu fünft. Christian Kreuchler und Sven Baumann setzten sich von uns ab, somit blieben Michael Schuchardt, Norman Carl sowie meine Wenigkeit im Kampf um Platz 3 zurück. Diesen versuchte ich mir im vorletzten Anstieg zu sichern. Da ich dort meine Möglichkeit sah, da dieser etwas länger als der letzte Anstieg war. Doch leider konnte ich meine Konkurrenten nicht abschütteln und Ich ahnte schon das ich mich „verzockt“ habe. So hatte ich am letzten Anstieg etwas das Nachsehen und kam kurz hinter den beiden mit geringem Abstand als 5. ins Ziel.

Dann hieß es Eileen sei gestürzt und der zweite Marathon begann. Bikes einladen ab zur Notaufnahme, Mädel einladen und Heimreise organisieren. Zum Glück waren die Jungs vom Team Scott lightloungeracing.com noch da und konnten Sie dann nach Hause fahren. Toll, wie man immer wieder zusammenhält um solche Situationen zu bewältigen !!! Auch einen Riesen Dank an den Betreuer von den Jungs des Team Scott lightloungeracing.com, welche mich super verpflegte.

Materialinfo: Heut hatte ich erstmals vorn sowie hinten den Continental X-King aufgezogen. Mit erstaunen stellte ich fest das dieser kaum schwerer rollt als der Race-King aber bei Schotter und Schlamm, wie es heute vorzufinden war, einen enormen Grip bot und stets die Kontrolle übers Bike vorzufinden war. Auch meine neuen FRM-Laufräder lieferten einen super Dienst ab und zeigten trotz des geringen Gewichtes (1228g) ein sehr gutes Gefühl bei der Steifigkeit.

gReeetZz!° Storchi

Vielen Dank an Karsten für die Bilder.