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Es geht wieder los

Poisonbike-Cup Ochtendung

Nun war es endlich so weit und am gestrigen Sonntag stand nun das erste Mountainbike-Rennen der Saison 2011 an. Da sich aber der Großteil des Teams auf Mallorca im Trainingslager befand starteten nur die 2 jungen wilden des Scott Team Wein. So wollten Marc und Ich in Ochtendung schauen wo wir derzeit stehen und mit dem Rennen nach aktuellen Defiziten suchen, an welchen noch bis zu den ersten wichtigen Rennen und im kommenden Trainingslager gearbeitet werden muss.

Der Start stand für 15 Uhr an, welcher pünktlich erfolgte. So legt Johannes vom Team CMTB einen sauberen Start hin. Marc folgte erfolgreich und Ich verfehlte mal wieder das Pedal, fand dann aber auch schnell denn Weg nach vorn. Leider erlitt Marc noch in der ersten Runde einen Plattfuß und beendete somit das Rennen. Ich schloss noch in der ersten Runde auf die Verfolgergruppe um Sascha Schwindling auf. Ruhte mich in dessen Windschatten kurz aus um am folgenden Anstieg zu attackieren, da die Gruppe langsam größer wurde und mich dies nervös machte. So versuchte Ich sie mit Erfolg wieder zu verkleinern.

Bis in die letzte Runde ging es um Platz 4. Am letzten Anstieg setzte Ich alles auf eine Karte und überzog gewollt, konnte aber meinen letzten verbleibenden Beikleider nicht abhängen und musste durch einen Fahrfehler in der folgenden technischen Passage Ihn ziehen lassen. So kam Ich kurz darauf auf Platz 5 dennoch zufrieden ins Ziel.

Mein Schlussfazit: Das Rennen heute verlief sehr gut. Ich konnte meine Defizite vom Jahr 2010 minimalisieren und hatte am Berg wieder einen guten Zug an der Kette. Das überziehen am letzten Anstieg der letzten Runde war gewollt um auch zu sehen wie weit ich gehen kann und wo meine Grenze ist. Auch auf den Windanfälligen geraden konnte ich gut durchziehen und bis Runde 4 von 6 hatte ich immer Blickkontakt zur Spitzengruppe. Dies stimmt mich zuversichtlich und freue mich auf die beiden kommenden Trainingslager, um dort auch meine letzten Schwachpunkte abstellen zu können. Das neue Scott Scale machte über das ganze Rennen hinweg riesen Spaß. Es beschleunigt wahnsinnig gut aus den Kurven und ist sehr agil ohne je nervös geworden zu sein. Einzig vorne die 180mm Bremsscheibe der Sram XX-Gruppe machte mich etwas zu schaffen, da Sie für mein Gewicht (59 Kg) einfach zu viel Power hatte (was ja eigentlich doch gut ist ;-) und ich deshalb sehr oft über das Vorderrad fast aus der Kurve rutschte.

An dieser Stelle mein Tipp für leichte Fahrer: Die 160 mm Scheibe reicht vollkommen (so lange man nicht gerade in den Alpen o.ä. Unterwegs ist). Dazu noch der neue Fi´zi:k Antares Sattel und Continental Race- oder X-King Reifen und fertig ist das perfekte Racebike.

Viele Grüße, euer Storchi

Bild: Christoph Lischetzki -www.ride-downhill.de-