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Poisonbike-Cup Adenau

Nach den Rennen in Ochtendung folgte eine Woche ein Trainingslager, welches ich hier im Rheingau absolvierte, um weiter an Grundlage und vor allem Kraft zu arbeitete.

Und so ziemlich genau 20 Tage später nach dem Rennen in Ochtendung und mit einiges mehr an Km in den Beinen ging es nun nach Adenau. Mein Start verlief um einiges besser als in Ochtendung. Ich erwischte das Pedal sauber und setzte mich um Position 5 fest und schaute im ersten Teil des Startanstieges, was passiert. Entschloss mich dann aber es nach vorn zu probieren. So fuhr ich im zweiten Teil des Anstieges Position um Position nach vorn, um dann am folgenden Flachstück nach vorne wegzudrücken und an die Spitze zu setzten. Doch leider war die Strecke sehr schlammig und ich hatte noch keine Schlammreifen dabei. So lies es sich nicht vermeiden, dass ich in der zweiten Abfahrt in Führung liegend vor dem deutschen Meister (Sen1) Max Friedrich stürzte und somit Max und Gerit Rosenkaranz an mir vorbei fuhren. Wenn diese beiden einmal davon sind, dann ist der Zug so gut wie abgefahren so ging es für mich in Runde 2-5 um Platz 3. Doch BMC-Fahrer Daniel Elsässer kam mir in den Abfahrten merklich schnell näher. So versuchte ich immer im Anstieg und auf der Geraden so viel wie möglich an Vorsprung raus zu holen. Und die Abfahrten sturzfrei zu meistern. Doch leider reichte dies nicht so das Ich in Runde 3 erstmals überholte wurde, um mich im folgenden Anstieg wieder abzusetzen, dann in den Abfahrten doch wieder kassiert zu werden. In der 4. Runde das gleiche Spiel noch einmal aber hier rutschte mir das Vorderrad kurz weg und der Abstand wuchs, somit war Daniel nicht mehr zu holen. So nahm ich nach dem letzten Anstieg raus und fuhr das Schiff auf dem 4. Platz sicher in den Hafen und riskierte so früh in der Saison keinen weiteren Sturz.

Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden und mit Schlammreifen Mud King von Continental statt X-King vorn und Race-King hinten währe sicher einiges mehr drin gewesen. Da dies aber alles als Vorbereitung zählt, sehe ich es nicht so eng und freute mich über ein spaßiges Rennen in dem ich meine Fahrtechnik weiter entwickeln und meinem Scott Scale mal so richtig die Grenzen ausloten konnte.

Bald geht’s ins warme Spanien nach Alicante. Da wird dann noch einmal richtig Km gesammelt und am Berg weiter an der Kraft meiner dünnen Beinchen gearbeitet.

Zum Schluss möchte ich mich auch noch einmal für die super Betreuung vom Vater meines Teamkollegen Marc Bohnert bedanken, super Leistung.

Viele Grüße, euer Storchi

-Bild: radsportfotgraf@googlemail.com -